Gesund aber arm im Alter
Wir leben immer länger und das ist sehr erfreulich. Eine gute medizinische Versorgung, das Ausbleiben von Kriegen sowie ein neues Gesundheitsbewusstsein haben dafür gesorgt, dass Menschen mit einem Lebensalter von einhundert Jahren zu unserem täglichen Bild der Gesellschaft gehören. Doch was für den einzelnen Menschen ein Grund zur Freude ist, treibt den Bundessozialministern seit Jahren die Sorgenfalten ins Gesicht. Denn ein jeder Rentner will auch finanziell unterhalten werden und die Unterhaltskosten für unsere Seniorengeneration sind nicht gering. Noch ist es unserer Bundesfamilienministerin trotz aller Ankündigungen und des Ausbaus an Betreuungsangeboten für Kinder nicht gelungen, die Bevölkerung anzuregen, den Nachwuchs unseres Landes zu sichern und so zeigt die demographische Entwicklung, dass auch in den kommenden Jahrzehnten eine immer größere Anzahl an Rentnern von immer weniger Arbeitnehmern finanziert sein will. Es gilt für das eigene Alter vorzusorgen und hierbei ist abzusehen, dass das öffentliche Rentensystem kaum mehr ausreichend sein wird, das eigene Leben finanziell abzusichern. Altersarmut kann die Folge sein. Eine Option, dieser Gefahr entgegen zu wirken, stellt die Riesterrente dar. Dieses Konzept der zulagengeförderten Alterssicherung ist für viele Arbeitnehmer eine attraktive Option, das eigene Alter (zumindest in finanzieller Hinsicht) abzusichern. Wer darauf verzichtet, nimmt billigend in Kauf, in den fortgeschrittenen Jahren womöglich gesund, aber arm zu sein.
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