Tagesgeld und Festgeld
Immer öfter liest man über die Kombination Tagesgeld und Depot. Tatsächlich steigen die Tagesgeldzinsen an, wenn man dazu noch ein Depot nimmt. Der Kunde wird gelockt und belohnt, wenn er ein Depot abschließt. Diese Kombination, auch Depot-Bundle oder Tagesgeld-Bundle genannt, gibt es in Deutschland immer häufiger. Allerdings muss das Depot dann auch eine entsprechende Höhe haben, meist über 50.000 Euro.
Es gibt sogar Angebote bei denen man über 100.000 Euro im Depot haben muss. Das haben natürlich die Wenigsten und darum erübrigt sich dieses Angebot.
Viele stellen sich nach Aktiengewinnen, einer Erbschaft oder dem Erreichen eines bestimmten Geldziels die Frage wie das Geld weiter sicher angelegt werden soll. Tagesgeld bedeutet Sicherheit und schnell verfügbares Kapital. Festgeld bedeutet Sicherheit, feste Zinsen, aber leider keine schnelle oder tägliche Verfügbarkeit. Vielen Anlegern ist es sehr wichtig permanent auf das eigene Geld zugreifen zu können. In Bezug auf Verzinsung sind sich beide Geldanlagen sehr ähnlich. Zwischen 1 und 5 Prozent liegen die Zinsen, beim Festgeld wird einem meist ein höherer Zinssatz garantiert als beim Tagesgeld. Die Verzinsung hängt von dem allgemeinen Zinsniveau ab.
Der Preis für die absolute Sicherheit ist, dass man niemals Renditen von 10 bis 20 Prozent erreichen kann. Diese Werte sind absolut utopisch und nur mit Aktien oder Fonds erreichbar.
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