EU Informationen

Wer sich bereits einmal in einer Buchladen die Abteilung mit Fachzeitschriften angeschaut hat, wird es wissen: Das Produktangebot ist sehr breit gefächert, zu den verschiedenen Themen gibt es Zeitschriften. Mehr und mehr findet man diese Zeitschriften auch im Web oder für mobile Gerätschaften wie iPad oder iPhone. Das Portal EU-Infothek widmet sich in diesem Bereich einem besonderen Thema: Wie die Bezeichnung schon vermuten lässt, geht es um EU Informationen. Beschlüsse, Strategie und News werden behandelt und kritisch beleuchtet.

Das Portal zu EU Informationen ist daher hauptsächlich für politisch und ökonomisch Interessierte gedacht, die unmittelbar mit der EU zu tun haben. Darüber hinaus widmet sich das Portal weiteren Themen wie Bildung und Kultur, Wohlbefinden, Energie und Ressourcen oder Banken und Kapital.

Der Bereich “Banken & Finanzen” ist augenblicklich ganz besonders beliebt, schaut man sich die Menge an Beiträgen an. Die vergangenen Monate haben mit den Bankenkrisen beschäftigt, sowie der griechischen Konjunkturlage, dem EU-Rettungsschirm und zu guter Letzt das aktuellste aller EU-Fragestellungen, den EU-Wackelkandidaten Spanien. EU Informationen aus der Tageszeitung hinken hier nach, das ist keine Frage.

Neben den News-Channels widmet sich das Portal EU-Infothek einem empfindlichen Thema, nämlich den EU-Förderungen. Für Österreich werden diese in die Bereiche Umweltförderungen, Agrarförderungen und Direktförderungen eingeteilt, je nachdem, was genau gefördert werden soll. Wer wo und wann welche Summe aus dem Fördertopf der EU bekommen hat, ist oft einigermaßen undurchsichtig. Genau an dieser Stelle setzt das Portal an und macht diese Beträge transparent. Das heißt, man kann ganz genau sehen, welche Unternehmen und Privatpersonen Geld bekommen haben. Diese Gesamtschau ist für jeden interessant, der wissen will, was Österreich an EU-Geldern kassiert. Da die Menge an Projekten sehr verworren geworden ist, hat man der Einfachheit halber die Daten alphabetisch geordnet. Für weitere Informationen steht ein “i”-Knopf an der Seite zur Verfügung. Falls verschiedenartige Informationen für ein einzelnes Projekt vorhanden sind, hat man die Gesamtschau auf eine strukturierte Zusammenfassung umgestellt.

Eine zusätzliche Auflistung beinhaltet die österreichischen Mitglieder des EU-Parlaments und ihre Kontaktdaten. Einige dieser Menschen sind durch die Medien bekannt, andere weniger. Neben diesen zahlreichen EU Informationen gibt es auch ein Blog auf dem Portal. Dort können EU-Bewerter gerne ihre Bemerkungen posten und Wissenswertes hinzufügen. Ganz gleich, ob man nur eine Bewertung verfasst oder selbst Autor ist: Ein Informationsaustausch ist dadurch gegeben. Ebenfalls findet man interessante Posts zu zum Beispiel rechtlichen Fragestellungen.

Die Bandbreite an EU Informationen ist enorm, da hinter der Seite ein paar sehr engagierte Personen stehen. Die EU-Infothek ist eines der umfangreichsten Portale zum Themenbereich EU und Österreich, deshalb sollte man sich auf alle Fälle die Zeit nehmen, die Seite anzusehen. Gefällt einem die Seite oder ein einzelner Artikel, kann man sie mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Sucht man gezielt einen Ansprechpartner, ist es klug, sich an den EU-Ombudsmann zu Kontakt aufnehmen. Er kann einem bei Fragestellungen wie Diskriminierung oder Amtsmissbrauch nützlich sein, wenn man nicht weiß, an wen man sich ansonsten wenden muss.