Wasserpfeifen und der lange Weg nach Europa
Heute haben auch in Europa viele Menschen einen Gefallen an den Wasserpfeifen gefunden. Dennoch war es für die Wasserpfeifen ein sehr weiter Weg, bis sie sich auf unserem Kontinent etablieren konnten. Entstanden sind die Wasserpfeifen vermutlich auf dem indischen Subkontinent, wo die Menschen schon sehr früh mit den verschiedenen Wirkungen der Heilpflanzen experimentiert hatten. Man suchte verschiedene Techniken, um die gelösten Pflanzenstoffe in den Körper aufzunehmen. Hierbei wurden dann die ersten Wasserpfeifen entwickelt, die den Rauch von Pflanzenresten möglichst angenehm in den Körper befördern sollten. Die ersten Wasserpfeifen bestanden aus einem Wasserbehälter, der aus Kokosnussteilen gefertigt wurde, und natürlich Bambusröhren, die den Rauch befördern sollten. Im Laufe der Zeit ergaben sich immer engere Kontakte zum arabischen Kulturkreis und auch die Wasserpfeifen gelangten auf diesem Weg in diese Region. Dort wurden sie sehr gut aufgenommen und schnell zu einem wichtigen Teil dieser großen Kultur. Natürlich entwickelte man die Wasserpfeifen immer weiter, bis sie die Form hatten, die wir heute kennen. Bis die Wasserpfeifen jedoch in Europa ankommen sollten, vergingen noch einige Jahrhunderte, weil die Kontakte dieser beiden Kulturen nur auf das nötigste beschränkt waren. Erst im Zuge der Globalisierung gingen beide Kulturen näher aufeinander zu und lernen sich kennen. Die Folge war ein Kulturaustausch in dessen Zug die Wasserpfeifen auch Europa erreichte. Heute sind die Wasserpfeifen in Europa sehr beliebt und viele Menschen schließen sich diesem modernen Lifestyle an. Heute kann man in den vielen Ländern Europas Menschen treffen, die Wasserpfeifen nutzen, um aromatische Früchtetabaksorten zu genießen und in geselligen Runden beisammen sitzen.


