Golfclubs
Was macht den Reiz der Golfclubs aus?
Der Golfsport hat seit Jahrhunderten den Ruf des Elitären. Im Allgemeinen wird Golf als Sportart betrachtet, die nur von alten, reichen Männern zum Zeitvertreib praktiziert wird. Dieser Ruf entstand in der Neuzeit vor allem durch die hohen Aufnahme- und Mitgliedsbeiträge der Golfclubs. Diese betragen in den meisten Golfclubs zumindest 1500 Euro pro Jahr, was sich der Gelegenheitsspieler ohnehin nicht leisten kann oder will. Doch was macht eigentlich den Reiz der Golfclubs aus?
Die Lösung ist denkbar einfach, denn Golf ist nicht nur eine Sportart, sondern auch eine Art Lebensstil. In allen Golfclubs gibt es dutzende Freizeitangebote, die weit über das Golfen hinaus gehen. Fast alle Golfclubs sind gleichzeitig auch sogenannte Countryclubs. Dies bedeutet, dass es zumindest ein Clubhaus gibt, welches oft im Stil eines alten Herrenhauses, einer Farm oder einer Villa eingerichtet ist. Eine Bar oder ein Gastronomiebetrieb sind in fast allen Golfclubs ebenfalls selbstverständlich. Weiterhin verfügen die meisten Golfclubs über ein riesiges Parkgelände. Dort kann man nicht nur Golf spielen, sondern auch andere Outdoor-Sportarten betreiben. Reiten gehört unter anderem zu den beliebtesten Sportarten in einem Country-Club. Oftmals befindet sich auch ein größerer See auf dem Gelände der Golfclubs, auf dem man auch Segeln oder Surfen kann.
Betrachtet man all diese Angebote, wird auch klar, warum die Mitgliedsbeiträge der Golfclubs so hoch angesetzt sind. Die Pflege solch großer Areale muss professionell betrieben werden, denn sonst würde es schnell verwildern. Dazu müssen ein oder gar mehrere Greenkeeper eingestellt werden und die Landschaftspflege eines Golfclubs lässt sich ebenfalls nicht als Nebenjob erledigen. Golfanfänger, die nur über eine Fern- oder Gastmitgliedschaft verfügen, nutzen normalerweise nur den Golfplatz. Wer sich jedoch zu einer regulären Mitgliedschaft in einem der Golfclubs entschließt, entscheidet sich auch für einen Lebensstil.
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