Hämoriden selber behandeln
Die Hämoriden Symptome, wie Schmerzen, Jucken oder Brennen kann man mit Salben oder Zäpfchen, die es rezeptfrei in der Apotheke gibt in den Griff bekommen. Davon gehen aber nur die Symptome weg, wichtig ist, dass man auf eine ballaststoffreiche Ernährung, viel Flüssigkeit und auf viel Bewegung achtet. Die Ernährung sollte wenn möglich aus viel Obst und Gemüse bestehen. Hülsenfrüchte und Vollkornbrot sind ebenfalls sehr gute ballaststoffreiche Lebensmittel. Man sollte darauf achten mindestens 2 Liter Flüssigkeit am Tag zu trinken, wie Tee oder Fruchtsäfte. Manche Ärzte sagen auch 4 Liter Flüssigkeit werden benötigt. Neben der richtigen Ernährung ist aber auch viel Bewegung wichtig, um für die richtige Durchblutung und eine gute Verdauung zu sorgen. Viel Bewegung hilft auch gegen Verstopfungen, was eine der Hauptursachen für Hämoriden ist. Auf dem Klo sollte man auf keinen Fall pressen, sondern lieber warten, bis sich ein Druck aufgebaut hat. Auch ist es wichtig, dass man auch auf die richtige Hygiene achtet. Waschen mit Wasser ist besser als Klopapier. Von der Benutzung von Feuchttüchern ist abzuraten, da diese Stoffe enthalten können, die für die wunden Stellen schädlich sind. Hämoriden hausmittel, wie Sitzbäder helfen, die Symptome wie Jucken und Brennen zu lindern. Ein paar Minuten in lauwarmem Wasser mit etwas Kamille oder Hamamelis sind förderlich für die Wundheilung. Die Sitzbäder sollten etwa 2 Mal am Tag durchgeführt werden. Um die Durchblutung der Muskulatur zu fördern, sollten Übungen durchgeführt werden. Wichtig hierbei ist, dass diese regelmäßig durchgeführt werden. Hierfür presst man die Schließmuskeln zusammen, so als ob man gerade nicht aufs Klo gehen kann. Dann zählt man bis 10 und lässt wieder locker. Diese Übung wiederholt man 10 Mal hintereinander. Wendet man diese Übung mehrmals am Tag an, kann ein Erfolg schon nach wenigen Wochen auftreten.
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