Die Rendite von offenen Immobilienfonds

Verschiedene Studien belegen, dass offene Immobilienfonds in den letzten Jahren als Kapitalanlage äußerst erfolgreich waren. Entgegen dem allgemeinen Negativ-Trend bei anderen Anlageformen im Zuge der Finanzkrise schafften es diese Fonds sogar in den vergangenen zehn Jahren eine durchschnittliche Rendite von fast 3 Prozent jährlich zu erwirtschaften. Bei einer längerfristigen Betrachtung konnte sogar eine noch höhere Wertsteigerung beobachtet werden. Für den Anleger dürfte außerdem interessant sein, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Fonds nicht so gravierend ausfallen wie bei anderen Asset-Klassen. Dies spricht für den durchweg soliden Charakter von offenen Immobilienfonds ohne große Ausreißer, weder nach oben, noch nach unten. Immobilienfonds investieren das ihnen überlassene Geld vorrangig in Gewerbeimmobilien. Ziel ist es durch Mieteinnahmen langfristige Erträge zu generieren. Gewinne aus dem Kauf und Verkauf von Immobilienobjekten spielen oftmals nur eine untergeordnete Rolle. Im Gegensatz zu geschlossenen Immobilienfonds, wo der Anleger im Prinzip eine recht unflexible Beteiligung erwirbt, können die Anteile offener Fonds ganz normal über den Kapitalmarkt gehandelt werden. Damit eignen sich Immobilienfonds nicht als Depotbeimischung für normale Anleger, sondern ebenso für langfristig orientierte Fondssparpläne. Da Immobilienfonds einen Teil ihrer Gewinne aus Wertsteigerungen der Objekte generieren und häufig in ausländische Immobilien investieren, sind die Ausschüttungen aus diesen Fonds für den Anleger nicht nur unter Renditegesichtspunkten sondern mitunter auch steuerlich durchaus interessant.