Weißwein – ein vielseitiges Getränk

Weißwein
Sie trinken gern Weißwein und möchten mehr über dieses alkoholische Getränk wissen? In diesem Text erhalten Sie einige Informationen, die für Sie ganz hilfreich sein können.

Die Herstellung
Die Weißweinherstellung unterscheidet sich in einigen Punkten von der Rotweinherstellung. Bei diesem Wein wird der Most ohne Schalen vergoren. Die Trauben werden von den Stielen befreit und angequetscht. Im Anschluss kommen speziell gezüchtete Hefen hinzu, damit die Gärung in Gang kommt. Bei der Gärung entsteht Wärme, deshalb muss die Temperatur durch ein Kühlsystem bei ca. 15 Grad gehalten werden. Der Zucker wird dabei vollständig in Alkohol umgewandelt, dieser Prozess dauert meist sechs bis acht Tage. Nach der Gärung wird der Wein schließlich gefiltert.

Die Rebsorten
Die Rebsorte ist eine Pflanze, aus deren Früchten der Wein gewonnen wird. Aus Weintrauben der weißen Rebsorte wird Weißwein, aus Trauben der roten Rebsorte der Rotwein gewonnen. Es gibt einige Tausend Rebsorten, für die Weinproduktion sind jedoch nur einige Hundert von Bedeutung. In Deutschland werden an die 140 Rebsorten angepflanzt. Die gängigsten Rebsorten sind der Riesling, Müller-Thurgau, der grüne Silvaner, der weiße Burgunder, der Elbling und der Gutedel.

Wein und Essen
Zu einem guten Essen gehört auch ein guter Wein, das kennt man. Doch welcher Wein zu welchem Essen? Mit folgender Formel liegt man immer richtig: weißes Fleisch zu weißem Wein, rotes Fleisch zu rotem Wein! Und je leichter das Gericht, desto leichter sollte auch der Wein sein und umgekehrt.
Zum Beispiel passt ein trockener Weißwein hervorragend zu einem Wiener Schnitzel, aber genauso gut auch zu einem Fischgericht, wie einer Forelle.

Wein als Kapitalanlage
Weinkenner und solche, die es werden wollen, sehen den Wein auch als Kapitalanlage an. Viele Menschen besitzen einen Weinkeller, aber nicht um davon zu trinken, sondern um den Wein zu sammeln. Bei einer Weinlagerung sind natürlich ganz wesentliche Dinge zu beachten.
- Eine konstante Temperatur zwischen 10 und 14 Grad Celsius sollte eingehalten und dabei Temperaturschwankungen vermieden werden.
- Die Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 60 und 80 Prozent liegen.
- Kein Kontakt mit stark riechenden Substanzen, wie zum Beispiel Zwiebeln oder Farbe.
- Räume ohne Tages- und Neonlicht.
- Keine Erschütterungen und somit eine liegende Lagerung.

Dies sind die wichtigsten Dinge, die beachtet werden müssen.

Viel Spaß bei Ihrem nächsten Weinerlebnis!