Archiv der Kategorie ‘Betriebssysteme‘

 
 

Nach Windows Update streikende Passworteingabe reaktivieren

Schock: Nach der Aktualisierung über »Windows Update« auf den Webseiten von Microsoft und anschließendem Neustart Ihres Computers / Notebooks können Sie auf dem Anmeldebildschirm keine Passwörter mehr eintippen. Windows hat Sie einfach ausgesperrt. Was tun? TIPP Dieses Phänomen tritt auf manchen Systemen nach einem Update für ein Sicherheits-Patch der Windows-Shell auf. Um den Anmeldebildschirm wieder zu reaktivieren, drücken Sie zweimal hintereinander die Tastenkombination [Strg] +[Alt]+[Entf].

Damit schalten Sie Windows auf den klassischen Anmeldedialog um, über den Sie sich dann auch problemlos wieder anmelden können. Auf den meisten Systemen ist das Problem damit dauerhaft behoben. |Den ganzen Beitrag lesen: Nach Windows Update streikende Passworteingabe reaktivieren

Linux-Kernel: ein kurzer Abriss

Während bei so manchem Betriebssystem sich die jeweilige Versionsnummer auf das gesamte Paket bezieht, trifft dies bei Linux explizit auf den Kernel zu. Denn dieser bildet den eigentlichen Kern des Systems und unterliegt einer ständigen Fortentwicklung. Möchte man erfahren, mit welchem Kernel genau man gegenwärtig arbeitet, so gibt man hierfür den Befehl „uname -r“ an der Eingabeaufforderung ein. Um die vollständigen Informationen angezeigt zu bekommen wird das Kommando „uname -a“ verwendet. Dieses gibt neben dem jeweiligen Release, z.B. „2.6.22.5-31-default“ auch noch aus, wie oft und wann der Kernel zuletzt kompiliert wurde. Dabei ist das Kernel-Release nach folgendem Schema aufgebaut: als erstes steht die Haupt-Versionsnummer, im obigen Beispiel 2, welche sich nicht häufig ändert. Gefolgt wird diese von der Neben-Versionsnummer, die für die aktuelle Entwicklung steht sowie den Patches. Es lässt sich zudem an der Nummer selbst erkennen, ob es sich jeweils um eine stabile Version handelt – dann ist nämlich die zweite Zahl gerade. Anderenfalls handelt es sich um sogenannte development releases. Erst wenn solch eine Entwickler-Version eine gewisse Stabilität erlangt hat, bekommt sie für die Neben-Versionsnummer eine gerade Zahl und die Kernel-Entwicklung kann fortgesetzt werden. Für den Durchschnittsbenutzer, der auf ein zuverlässiges System Wert legt, ist der stabile Linux-Kernel vorgesehen. Der Entwickler-Kernel orientiert sich hingegen eher an User, die gerne herum experimentieren und auch bereit sind, einige Risiken in Kauf zu nehmen.
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