Muster – Arbeitszeugnis
Wie sieht ein Arbeitszeugnis aus? Was ist ein Muster-Arbeitszeugnis? Kein Arbeitgeber lässt gute Mitarbeiter gern gehen. Doch manchmal ist das unvermeidbar. Der Angestellte hat geheiratet und will mit seiner Frau einen Neuanfang in einer anderen Stadt beginnen. Er möchte sich beruflich neu orientieren, im Ausland seinen Horizont erweitern. Oder, was weniger schmeichelhaft ist, er wurde von der Konkurrenz abgeworben. Noch schlimmer – die eigene Firma ist pleite. Auf jedem Fall verdient ein Mitarbeiter, der gute Dienste geleistet hat, egal ob bei einem Bauunternehmen, einem Kieferorthopäden oder einem Bekleidungsfachhandel ein professionelles Arbeitszeugnis. Mit falschen Formulierungen kann man den Arbeitnehmer schnell ins Abseits schießen, obwohl er beste Arbeit abgeliefert hat. Umgekehrt ebenso. Einem völlig ungeeigneten Handwerker kann mit einem schlecht formulierten Zeugnis höchste Kompetenz bescheinigt werden. Beides wäre verkehrt und hilft niemandem weiter, beim Lebenslauf muss man sich schliesslich auch Mühe geben!.
Familiäre Unternehmen, Gaststätten oder Betriebe mit weniger als fünf Mitarbeitern schreiben gern ein persönliches Arbeitszeugnis, in dem explizit auf Fähigkeiten, Leistung und charakterliche Eigenschaften eingegangen wird und das durchaus etwas ausgeschmückt werden darf. Ein individuelles Arbeitszeugnis hat einen eigenen Charme und wird von großen Betrieben gern als Referenz gesehen. Diese Möglichkeit haben Großunternehmen mit mehr als 100 Angestellten oft nicht. Hier muss auf vorgefertigte Zeugnisse mit gängigen Formulierungen zurückgegriffen werden. Diese sind, wenn sie richtig geschrieben wurden, durchaus aussagekräftig. Im Netz findet man viele Anregungen, wie ein sachlich korrektes Arbeitszeugnis aussehen könnte – und wie es auf keinen Fall aussehen soll. Auf coverport.de kann man sich Vorlagen und Muster für Arbeitszeugnisse, Bewerbungen und jeglichen Schriftverkehr des täglichen Bedarfs herunterladen.
Wer übrigens mit bestimmten Floskeln auf seinem Arbeitszeugnis nicht einverstanden ist, sollte unverzüglich Einspruch einlegen und eine Verbesserung verlangen. “Der AN hat seine Aufgaben recht gut erledigt” wäre ein Grund, Sie garantiert nirgends mehr einzustellen. Übersetzung gefällig? Bitteschön: “Herr XXX ist faul und macht nur das Nötigste.” Aber vielleicht hat der Arbeitgeber auch noch nie von Coverport gehört?! Spiegel.de hat auch darüber berichtet.


