Tiefkühlkost
Eine beliebte Konservierungsmethode um Lebensmittel länger haltbar zu machen ist das Tiefgefrieren. Hierbei wird die Umgebungstemperatur des Lebensmittels soweit gesenkt, dass es weit unter dem Gefrierpunkt liegt. Bei einer Temperatur von – 15 Grad, besser noch – 18 Grad haben die Mikroorganismen keine Chance mehr anzugreifen, da sie nicht mehr wachsen können. Solche haltbar gemachten Lebensmittel sind in der Regel meistens sogar noch besser als die frischen Produkte, vor allen Dingen bei Obst und Gemüse ist dies der Fall. Denn auch wenn das Obst oder Gemüse aus einem Kühllager kommt bevor es verkauft wird, verliert es doch schnell an Nährstoffen.
Da das eingefrorene Obst oder Gemüse jedoch direkt nach der Ernte eingefroren wird, sind hier die Nährstoffe noch komplett erhalten. Als Faustregel kann man sagen, alle unbehandelten Produkte, die eingefroren sind kann man ohne Probleme verwerten, eingefrorene Fertiggerichte oder Rahmgemüse sollte man eher nicht kaufen. Die Vorteile von Tiefkühlkost sind unter anderem die längere Haltbarkeit und das sie oft günstiger sind als vergleichbare frische Produkte. Aber auch der Geschmack, die Farbe und Geruch bleiben erhalten, ebenso wie die Konsistenz und die Nährstoffe. Dies ist ein klares Plus für die Tiefkühlkost. Zu guter Letzt kommt auch noch hinzu, dass es ein ganzjähriges Angebot von Tiefkühlkost gibt, eine sinnvolle Vorratshaltung möglich ist und der Zeit- und Arbeitsaufwand geringer ist. Grade bei Fleisch, Obst und Gemüse, welches eingefroren war, besteht auch noch der Pluspunkt, dass sie oft sogar leichter verdaulich sind, weil bei Obst und Gemüse durch das Einfrieren die Zellwände aufgelockert werden und dadurch die Inhaltsstoffe leichter aufgenommen werden können und beim Fleisch die B-Vitamine besser resorbiert werden können.


